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Höhenretter

Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Köln

Im März 1995 fuhren sechs hoch motivierte Kollegen, für die Teilnahme an einem Grundlehrgang Höhenrettung, zur BKS Heyrothsberge (Nähe Magdeburg).

Nach einem halben Jahr intensiven Trainings fuhren im Oktober 1995 die Kollegen Antenbrink, Groß und Jauck und im November 1995 die Kollegen Grunenberg, Hoffzimmer und Trumpf wieder nach Heyrothsberge, diesmal zur Ausbildung zum Ausbilder.

Sofort nach deren Rückkehr wurde mit der Grundausbildung der interessierten und geeigneten Kollegen der BF Köln begonnen, so dass die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Köln am 01.01.1996 offiziell in Betrieb genommen wurde.

Höhenretter (HR) kann in Köln  jeder werden, der:

         1. eine abgeschlossene FW-Grundausbildung besitzt

         2. die G26 u. G41 - Untersuchung (physische und psychische Eignung),

         3. den Eignungstest auf FW 4 u.

         4. den Grundlehrgang Höhenrettung besteht.

Im Grundlehrgang werden den Kollegen innerhalb von zwei Wochen die nötigen Grundkenntnisse gelehrt. Knotenkunde, Auf- und Abseilen, verschiedene Möglichkeiten der Rettung und Höhengewöhnung gehören zum Ausbildungsprogramm.

Darauf baut dann die weitere Ausbildung innerhalb der Wachabteilung auf. Hier werden die gelernten Techniken vertieft. Zusätzlich müssen natürlich Neuerungen bzw. Änderungen gelehrt werden.

Für die Planung und Durchführung des Übungsdienstes sind pro Wachabteilung drei Ausbilder zuständig. Im Laufe der Jahre mussten im Bereich Ausbilder vier Kollegen (Versetzung/Pensionierung) ersetzt werden.

Die Kollegen Groß, Jauck und Weihrauch versehen ihren Dienst in der 1. WA, die Kollegen Geißler, Ingwersen und Norbel in der 2. WA.

Die Höhenrettungsgruppe der BF Köln besteht aus 20 ausgebildeten Kollegen pro Wachabteilung.

Jeden Tag versehen mindestens sechs HR ihren Dienst auf FW 4.

Die Gruppe besteht aus einem Führer, 2 Rettern und zwei Sicherungsmännern. Im Falle einer Alarmierung ausserhalb des Stadtgebietes fährt zusätzlich ein sechster HR mit.

Übungstage sind Donnerstag und Freitag, so dass jede WA einen Tag pro Woche Übungsdienst hat.

Die nötigen Materialien werden auf dem Gerätewagen Höhenrettung (GW-H4) verlastet. Durch ständig steigende Notwendigkeiten musste immer mehr Material angeschafft werden, so dass mittlerweile die Beladungskapazität des GW-H schon überschritten ist. Angedacht ist die Anschaffung eines Fahrzeuges in der Größe eines LF 8.

Für die Höhengewöhnung der aktiven Höhenretter hatte sich die Deutsche Funkturmgesellschaft bereit erklärt uns an zwei Tagen zu unterstützen. Am 25.10.08 und am 08.11.08 konnten die Mitarbeiter der Höhenrettungsgruppe das Retten von der Plattform oberhalb des ehemaligen Restaurants im Colonius üben. Aus einer Höhe von 186 Metern wurden die HR, gesichert an zwei Seilen, von den Kollegen abgelassen. Um zu vermeiden, dass die HR bei der Abfahrt zu weit abtreiben und evtl. z.B. auf der Inneren Kanalstraße landen, musste ebenfalls ein so genanntes Führungsseil gespannt werden. Am ersten Termin war, bedingt durch den Nebel, von oben die Innere Kanalstrasse nicht zu erkennen. Am zweiten Tag hatten wir aber strahlenden Sonnenschein und wurden durch eine herrliche Fernsicht für alle Strapazen entschädigt.

gez. HBM Manfred Jauck, Leiter der Höhenrettungsgruppe

 

:Hier ein paar Fotos von den beiden Übungen:

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